Für den Einsatzdienst bestens vorbereitet

Ausbildung

Der Einsatzerfolg unter Berücksichtigung der eigenen Sicherheit bzw. der Gefahrenminimierung muss oberstes Ziel sein. Aus dem Wort Einsatz leitet sich bereits ein breites Spektrum unterschiedlichster und vielfältigster Aufgaben ab. Für alle Einsatzerfordernisse sollen die Feuerwehrmitglieder die richtigen taktischen und technischen Maßnahmen für die Bekämpfung bzw. Behebung von Schadensfällen innerhalb kürzester Zeit treffen. Dies verlangt nicht nur speziell abgestimmtes Gerät, sondern setzt auch eine optimale Anwendung voraus. Schon bei dieser gar nicht in die Tiefe gehenden Betrachtungsweise kommt die Bedeutung der Ausbildung zum Ausdruck. Jedes Handwerk will gelernt sein, und die Berufung „Freiwilliges Feuerwehrmitglied“ verlangt gleiches. Die Ausbildung in NÖ steht auf vielen Säulen, wobei jede ihren Beitrag für ein effizientes, rasches und vor allem sicheres Einschreiten der NÖ Feuerwehren leistet.

Viele Säulen der Ausbildung

NÖ FEUERWEHR Basiswissen

Die Vermittlung des„Feuerwehr Basiswissens“ stellt den Grundstock der Feuerwehrausbildung dar. Indieser Phase erfolgt die Vermittlung der grundlegenden Informationen desFeuerwehrwesens innerhalb der eigenen Feuerwehr. Es soll vor allem der Umgangmit den in der eigenen Feuerwehr vorhandenen Geräten geschult werden. Innerhalbder eigenen Feuerwehr (Block A) werden grundsätzliche Themenbereiche wieOrganisation, Verhalten in Notfällen, Fahrzeuge der eigenen Feuerwehr, Geräteund Ausrüstung, Löschmittel, Nachrichtendienst und einige weitere Inhalte vermittelt.

Auf„feuerwehrübergreifender“ Ebene (Block B) werden weitere, vorwiegend praktischeThemenbereiche behandelt. In dieser Phase geht es vor allem darum, die Geräteund Ausrüstungsgegenstände innerhalb des Trupps und der Gruppe sowohl im Brand-als auch im technischen Einsatz richtig und sicher einsetzen zu können.

Als Grundlage dieserAusbildungsstufe werden die Ausrüstung bzw. die Gerätschaften einesHilfeleistungsfahrzeuges 1 (HLF1) herangezogen. Sind in einer Feuerwehr auchandere Einsatzfahrzeuge vorhanden, so muss hier natürlich im Rahmen desweiterführenden Ausbildungs- und Übungsbetriebes eine Ausbildung an denweiteren Geräten und Ausrüstungsgegenständen erfolgen.


Module in den Bezirken

Im Anschluss an das NÖ FEUERWEHRBasiswissen werden in den Bezirken Module der NÖ Landes-Feuerwehrschulebesucht.

Die Module

  • Abschluss Truppmann
  • Atemschutzgeräteträger
  • Arbeiten in derEinsatzleitung
  • Grundlagen Führung
  • Grundlagen Wasserdienst/ Fahren mit der Feuerwehrzille / Abschluss Fahren mit der Feuerwehrzille


gehören im weitesten Sinne zur erweiterten Grundausbildung. Je nach Erfordernis sollte jedes aktive Feuerwehrmitglied diese Ausbildungen absolvieren.


Module an der NÖ Landes-Feuerwehrschule:

An der NÖ Landes-Feuerwehschule werden alle weiterführenden Ausbildungen durchgeführt. Dabei werden sowohl Ausbildungen für Führungskräfte (Recht, Taktik), als auch Spezialausbildungen wie zum Beispiel für den Schadstoffdienst, Wasserdienst, Atemschutz, Nachrichtendienst usw. angeboten. Ebenso werden in der NÖ Landes-Feuerwehschule Aus- und Fortbildungen für die Sachbearbeiter aller Ebenen (Feuerwehr, Abschnitt, Bezirk) abgehalten.

Alois Zaussinger

Vorsitzender Ausbildungsausschuss

alois.zaussinger@feuerwehr.gv.at

Ausbildung der NÖ Feuerwehrmitglieder

  • Ausbildung in der Feuerwehr (ca. 740.000 Stunden jährlich)
  • Aus- und Fortbildungen auf Landes-, Bezirks- und Abschnittsebene (ca. 22.000 Teilnehmer bei ca. 800 Modulen pro Jahr)
  • Aus- und Fortbildungen an der NÖ Landes-Feuerwehrschule (ca. 14.000 Teilnehmer bei ca. 600 Modulen jährlich)
  • Ausbildungsprüfungen und Leistungsbewerbe (ca. 19.000 erworbene Leistungsabzeichen pro Jahr)

Ing. Christian Hübl

Abteilungsleiter Ausbildung im Landesfeuerwehrkommando

+43 (2272) 9005 - 13166
christian.huebl@feuerwehr.gv.at

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