Wasserdienst

Ausbildung

Um für alle Herausforderungen auf dem Wasser gut gerüstet zu sein, werden zahlreiche Module bzw. Kurse angeboten.

Bootsmannausbildung WD45

Die Zielgruppe des ausgearbeiteten Ausbilderleitfadens für das Modul Bootsmannausbildung sind eingeteilte Feuerwehrmitglieder bei Feuerwehren mit Feuerwehrmotorbooten. Das Ausbildungsziel ist die Durchführung der unterstützenden Arbeiten am Motorboot. Deshalb erscheint eine zielgerichtete und fahrzeugorientierte Ausbildung in der Feuerwehr sinnvoll. 

Die Verantwortung für eine gediegene Bootsmannausbildung (WD45) liegt bei jedem einzelnen Feuerwehrkommandanten. Voraussetzung für die Teilnahme an der Bootsmannausbildung (WD45) ist laut DA 1.1.7 die Absolvierung des Moduls Grundlagen Wasserdienst (WD10). Die Durchführung der Ausbildung liegt im Aufgabenbereich des Feuerwehrschiffsführerausbilders (FSFA) der Feuerwehr. 

Der Umfang der Ausbildung richtet sich grundsätzlich nach den vorhandenen Feuerwehrmotorbooten und Geräten. Die Dauer der einzelnen Ausbildungseinheiten ist dem"Ausbilderleitfaden - Bootsmannausbildung (WD45)" zu entnehmen. Die Lernzielkontrolle obliegt dem jeweiligen Feuerwehrkommandanten. Er kann sich dazu des Feuerwehrschiffsführerausbilders oder sonst einer geeigneten Person bedienen. 

 

Als Lehrbehelf sind der "Ausbilderleitfaden - Bootsmannausbildung (WD45)" und Bedienungsanleitungen zu verwenden. 

Jene NÖ Feuerwehren mit Feuerwehrmotorbooten haben 2 Feuerwehrmitglieder als Feuerwehrschiffsführerausbilder in FDISK zu melden, die in Zukunft für die Ausbildung der Bootsmänner und Feuerwehrschiffsführer verantwortlich sind. Diese 2 Feuerwehrschiffsführerausbilder (und keine Vertreter) müssen innerhalb von 3 Jahren mindestens an einer Schiffsführerausbilder Fortbildung (SFABF) teilnehmen. Die Erfolgskontrolle besteht im Wesentlichen aus der Überprüfung der praktischen Handgriffe auf den eigenen Geräten. Zusätzlich können theoretische Fragen (Funktion der Kontrollleuchten, Schiffspapiere, Beladeplan, usw.) gestellt werden. 

Der Feuerwehrkommandant kann mit der Vorlage der Erfolgskontrolle die erfolgreich absolvierte Bootsmannausbildung (WD45) vom Abschnittsfeuerwehrkommando in FDISK eintragen lassen. Nach der erfolgreichen Absolvierung der Bootsmannausbildung (WD45) kann dem Feuerwehrmitglied die Funktion Bootsmann (BOOTM) in FDISK eingetragen werden.

Feuerwehrschiffsführerausbildung WD50

Die Zielgruppe des ausgearbeiteten Ausbilderleitfadens für das Modul Feuerwehrschiffsführer (WD 50) sind Feuerwehrmitglieder, welche im Besitz eines Schiffsführerpatents bei Feuerwehren mit Feuerwehrmotorbooten sind. Das Ausbildungsziel ist das Erlernen der Einsatzanforderungen mit dem Feuerwehrmotorboot. Deshalb erscheint eine zielgerichtete und fahrzeugorientierte Ausbildung in der Feuerwehr sinnvoll. 

Die Verantwortung für eine gediegene Feuerwehrschiffsführerausbildung (WD50) liegt bei jedem einzelnen Feuerwehrkommandanten. Voraussetzung für die Teilnahme am Modul Feuerwehrschiffsführer (WD50) ist laut DA 1.1.7 die Absolvierung der Bootsmannausbildung (WD45) und der Besitz des Schiffsführerpatents „Donau“. Die Durchführung der Ausbildung liegt im Aufgabenbereich des Feuerwehrschiffsführerausbilders (FSFA) der Feuerwehr. 

Der Umfang der Ausbildung richtet sich grundsätzlich nach den vorhandenen Feuerwehrmotorbooten und Geräten. Die Dauer der einzelnen Ausbildungseinheiten ist dem"Ausbilderleitfaden - Feuerwehrschiffsführer (WD50)" zu entnehmen. Die Lernzielkontrolle obliegt dem jeweiligen Feuerwehrkommandanten. 

 

Er kann sich dazu des Feuerwehrschiffsführerausbilders oder sonst einer geeigneten Person bedienen. Als Lehrbehelf sind der "Ausbilderleitfaden - Feuerwehrschiffsführer (WD50)und Bedienungsanleitungen zu verwenden. 

Jene NÖ Feuerwehren mit Feuerwehrmotorbooten haben 2 Feuerwehrmitglieder als Feuerwehrschiffsführerausbilder in FDISK zu melden, die in Zukunft für die Ausbildung der Bootsmänner und Feuerwehrschiffsführer verantwortlich sind. Diese 2 Feuerwehrschiffsführerausbilder (und keine Vertreter) müssen innerhalb von 3 Jahren mindestens an einer Schiffsführerausbilder Fortbildung (SFABF) teilnehmen. Die Erfolgskontrolle besteht im Wesentlichen aus der Überprüfung der praktischen Führung eines Feuerwehrmotorbootes. Dazu gehören auch die rechtlichen Kenntnisse zum Fahren eines Feuerwehrmotorbootes. 

Der Feuerwehrkommandant kann mit der Vorlage der Erfolgskontrolle die erfolgreich absolvierte Feuerwehrschiffsführerausbildung (WD50) vom Abschnittsfeuerwehrkommando in FDISK eintragen lassen. Nach der erfolgreichen Absolvierung des Moduls Feuerwehrschiffsführer (WD50) kann dem Feuerwehrmitglied die Funktion Feuerwehrschiffsführer (FSF) in FDISK eingetragen werden.

Fahren mit der Arbeitsplätte WD55

Im Jahr 2019 wurde eine Änderung der Schiffsführerverordnung durchgeführt, wo wir für die Feuerwehren wieder eine Erweiterung der Möglichkeiten mit der Arbeitsplätte erhalten haben.

Auszug Schiffsführerverordnung – SchFVO

Die Verordnung der Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie über die Führung von Fahrzeugen auf Binnengewässern(Schiffsführerverordnung – SchFVO), BGBl. II Nr. 298/2013, zuletzt geändert durch die Verordnung BGBl. II Nr. 32/2019, wird wie folgt geändert:

1. § 2 Abs. 2 lautet:

„(2) Für die Führung von Verbänden ist ein Befähigungsausweiserforderlich, dessen Berechtigungsumfang hinsichtlich der Fahrzeuglänge der Länge des Verbandes entspricht. Abweichend davon ist die Fahrzeuglänge ausschlaggebend bei Verbänden,

           1. bei denen zur Wahrnehmung der Aufgaben gemäߧ 38 Abs. 1 des Schifffahrtsgesetzes ein Dienstfahrzeug der Schifffahrtsaufsicht als verbandsführendes Fahrzeug eingesetzt wird, oder

           2. wenn es sich beim verbandführenden Fahrzeug um ein Dienstfahrzeug der Feuerwehr mit einer Länge bis zu 10 m bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben gemäß den Feuerwehrgesetzen der Länder handelt unddie Verbandslänge weniger als 20 m beträgt. Die Landesfeuerwehrverbände haben die Ausbildung ihrer Schiffsführer so zu gestalten, dass eine sichere Führung des Verbandes gewährleistet ist. Nach Absolvierung einer Prüfung ist eine entsprechende Bestätigung auszustellen, die der schiffsführende Feuerwehrmannneben einem Befähigungsausweis nach § 2 Abs. 1 und dem Feuerwehrdienstpass mit sich zu führen hat.“

https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20008608

Die Zielgruppe des ausgearbeiteten Ausbilderleitfadens für das Modul Fahren mit der Arbeitsplätte (WD 55) sind Feuerwehrmitglieder, welche im Besitz einer Feuerwehrschiffsführerausbildung (WD50) bei Feuerwehren mit Feuerwehrmotorbooten und Arbeitsplätten sind. Das Ausbildungsziel ist das Schieben, Koppeln, die Menschenrettung von Schiffen und Transport von Gerätschaften. Deshalb erscheint eine zielgerichtete und fahrzeugorientierte Ausbildung in der Feuerwehr sinnvoll.


 

Die Verantwortung für eine gediegene Feuerwehrschiffsführerausbildung – Fahren mit der Arbeitsplätte (WD55) liegt bei jedem einzelnen Feuerwehrkommandanten. Die Voraussetzung für die Teilnahme am Modul Fahren mit der Arbeitsplätte ist in der Dienstanweisung 5.5.7 geregelt. Die Durchführung der Ausbildung liegt im Aufgabenbereich des Ausbildners Fahren mit der Arbeitsplätte der jeweiligen Feuerwehr.


Der Umfang der Ausbildung richtet sich grundsätzlich nach den vorhandenen Feuerwehrmotorbooten und Geräten. Die Dauer der einzelnen Ausbildungseinheiten ist dem "Fahren mit der Arbeitsplätte (WD55)" zu entnehmen. Die Lernzielkontrolle obliegt dem jeweiligen Feuerwehrkommandanten.  Er bedient sich dazu des Prüfers Abschluss Fahren mit der Arbeitsplätte (ASMWD55).

NÖ Feuerwehren können Feuerwehrmitglieder welche das Modul ASMWD55 sowie ein Schiffsführerpatent 10m besitzen, als Ausbildner Fahren mit der Arbeitsplätte in FDISK eintragen.

Als Prüfer Abschluss Fahren mit der Arbeitsplätte können jene Feuerwehrmitglieder, welche das Modul ASMWD55 sowie ein Schiffsführerpatent >10m besitzen, in FDISK eingetragen werden.

Als Lehrbehelf ist die Unterlage "Fahren mit der Arbeitsplätte (WD55)" die Präsentation Fahren mit der Arbeitsplätte (WD55) und die Prüfungsfragen für das Fahren mit der Arbeitsplätte (WD55) zu verwenden.

Die Erfolgskontrolle besteht im Wesentlichen aus der Überprüfung der praktischen Führung eines Feuerwehrmotorbootes mit der Arbeitsplätte. Dazu gehören auch das richtige Koppeln der Arbeitsplätte sowie das Wissen um die rechtlichen Kenntnisse zum Fahren eines Feuerwehrmotorbootes mit Arbeitsplätte.

Der Prüfer Fahren mit der Arbeitsplätte hat sich vor Absolvierung des Moduls Abschluss Fahren mit der Arbeitsplätte (ASMWD55) zu vergewissern, ob der Teilnehmer die Ausbildung ordnungsgemäß absolviert hat. Hierfür ist der entsprechende Ausbildungsnachweis vorzulegen. Weiters muss das gültige Schiffsführerpatent vorgewiesen werden. Nach der erfolgreichen Absolvierung des Moduls Abschluss Fahren mit der Arbeitsplätte (ASMWD55) wird dem Feuerwehrmitglied ein entsprechender Ausweis für die Fahrerlaubnis seitens des Landesfeuerwehrkommandos ausgestellt.

Gerda Eismayer

Sachbearbeiterin Wasserdienst im Landesfeuerwehrkommando

+43 (2272) 9005 - 13168
gerda.eismayer@feuerwehr.gv.at

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